Der Ablaufplan dokumentiert den geplanten Projektablauf bezüglich der Vorgänge/Arbeitspakete und Meilensteine in zeitlicher Hinsicht. Dabei werden der logische Zusammenhang zwischen den Arbeitspaketen sowie Randbedingungen und das Ziel in die Planung einbezogen
Ein einfacher Ablaufplan findet sich bspw. in einem elektronischen Kalender wie Outlook wieder. Je komplexer er jedoch wird, um so häufiger findet man die üblicheste Form – das Balkendiagramm (Bar Chart, Gantt Chart, Gannt-Diagramm) Inhalt des Ablaufplans sind Arbeitspakete, besondere Ereignisse und ihre wechselseitigen Anordnungsbeziehungen (Abhängigkeiten).
Unter Ablaufplan versteht man häufig auch den Projektablauf an sich aber auch den Netzplan oder den Balkenplan. Die englischen Entsprechungen heißen "Project Schedule" oder "Project Network Diagram" bzw. "Bar Chart". |
Übersicht über den geplanten ... Ablauf des Projektgeschehens. Dem sachlichen Ablauf wird in der DIN 69901-5:2009 der Vorrang vor dem zeitlichen Ablauf gegen, was an dieser Stelle auch die größte Kritik an der DIN ist. Zudem schreibt die DIN fest, dass der Ablaufplan das Projektziel, die Realisierungsbedingungen und die geplanten Ergebnisse berücksichtigt. Was sie nicht berücksichtigt ist, auf welche Weise der Ablaufplan diese Übersicht geben soll. Der geplante Projektablauf wird zudem von den gesetzten Zielen und Randbedingungen bestimmt.
Vergleich zu PRINCE2 Ein Produktflussdiagramm, wie es z.B. die produktbasierte Planungstechnik von PRINCE2 verwendet, ist kein Ablaufplan im Sinne der DIN, da es nicht das Projektgeschehen abbildet. Das Produktflussdiagramm beschreibt dagegen die Abfolge der geplanten Ergebnisse eines Projekts. Daraus folgen allerdings sachliche Anforderungen an den Ablaufplan, die bei seiner Erstellung zu berücksichtigen sind. |
Synonyme / Verwandte Begriffe / weiter führende Begriffe Terminplan, Projektablaufplan
Englische Entsprechung Project Schedule, Project Network Diagram, Bar Chart
Basiert auf folgender Norm DIN 69901-5:2009 |