Nach DIN wird der finanzielle Aufwand der Projektwirtschaft als Pendant zum Einsatzmittel-Aufwand verstanden. Die DIN 69903 beschreibt den finanzielle Aufwand "ohne Festlegung der zeitlichen Lage den finanziellen Gesamtbedarf eines Vorganges, Arbeitspaketes oder Projektes". Ob zum finanziellen Aufwand Personal- und Einsatzmittelkosten gerechnet werden, d. h. der finanzielle Aufwand wird als der gesamte monetär bewertete Projektaufwand gesehen, oder ob für das Projekt zusätzliche liquide Mittel eingesetzt werden, die über den Einsatz vorhandener Ressourcen hinausgehen, ist eine Fragestellung, die im Projekt bzw. Unternehmen zu klären ist. |
Der Unterschied zwischen Gesamtkosten eines Vorganges und seinem finanziellen Gesamtbedarf ist nicht erklärbar. Somit ist auch der Begriff "finanzieller Aufwand" nicht eindeutig definiert. Es muss im Unternehmen klar definiert werden, welcher Begriff genutzt wird und welche genaue Bedeutung er im Unternehmen hat. Nur damit ist ein einheitliches Verständnis und eine gemeinsame Handlungsrichtung möglich.
Eine korrekte Projektkalkulation führt die Personalkosten (interne Kosten), Honorarkosten (externe Personalkosten), Sachkosten, Personalgemeinkosten, Sachgemeinkosten, Abschreibung für Abnutzung bestehender Investitionsgüter und zu tätigende Investitionen getrennt auf und ermöglicht so eine betriebswirtschaftliche Beurteilung des Projekts. Dem steht die Deckung der Kosten durch Eigenleistung, Kredit, Zahlungen des Auftraggebers und ähnliche Finanzmittel gegenüber.
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Synonyme / Verwandte Begriffe / weiter führende Begriffe Arbeitsaufwand, Aufwand, Aufwandsnachweis, Aufwandsschätzung, Budgetausschöpfung, Einsatzmittel-Aufwand, Finanzieller Bedarf, Finanzmittel, Kosten-Trend-Analyse, Projektcontrolling, Projektkalkulation
Englische Entsprechung
Basiert auf folgender Norm DIN 69903
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