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ITIL® kann nicht als Standard bezeichnet werden. Es ist eine Sammlung von "Best Practices" zusammengefasst in sieben Büchern. Diese gelten als Rahmenwerk für die Prozesse in der IT-Umgebung.

Ende der achtziger Jahre hat man die ersten ITIl®-Richtlinien in Großbritannien veröffentlicht. Dies erfolgte durch die "Central Computer and Telecommunications Agency", (CCTA) (heute "Office of Government Commerce" (OCG)). Berater, Lieferanten und IT-Anwender haben durch oft detaillierte Anforderungen dazu beigetragen, dass ITIL® weiter entwickelt wurde, was zu einer großen Revision 2000/2001 führte. Hieraus sind die sieben Bücher entstanden, die heute zur kundenorientierten Umsetzung von IT-service-Prozessen und zur Optimierung der IT-Infrastruktur beitragen.

ITIL® ist eine "Best Practices" - Auswahl für Vorgehensmodelle, die sich in der Praxis bereits bewährt haben.

ITIL® - Information Technology Infrastructure Library ist die weltweit am weitesten verbreitete anerkannte Methode für IT-Service Management. Hierin sammeln sich Methoden für die Steuerung aller fachlichen Fähigkeiten einer Organisation, die IT-Services für ihre Kunden zur Verfügung stellen. Die Methode besteht aus acht Bereichen: Business Perspective, ICT Infrastructure Management, Application Management, Planning to Implement Service Management, Service Support, Service Delivery, Securtiy Management und Software Asset Management.

Im Werk ITIL® werden alle Prozesse beschrieben, die für eine IT-Infrastruktur erforderlich sind. Ebenso werden die Aufbauorganisation und Werkzeuge berücksichtigt.
Ein wesentliche Blickwinkel ist der Mehrwert für den Kunden, der über die Planung, Leistung, Unterstützung und Effizienz-Optimierung von IT-Serviceleistungen gewährleistet wird. Dabei bleibt der Nutzen, den das IT-Service-Management (ITSM) für die Erreichung der Geschäftsziele eines Unternehmens hat immer im Vordergrund.